MITBESTIMMUNG 2030
Gute Arbeit unter Transformationsdruck
Wie kann gute Arbeit erhalten und durchgesetzt werden? Wie kann die Interessenvertretung den Herausforderungen durch KI, Digitalisierung und Leistungsverdichtung entgegentreten?
Dieses zweitägige Seminar richtet sich an Betriebs- und Personalräte, die ihre Mitbestimmungsrechte aktiv gestalten und die Interessen der Beschäftigten wirksam vertreten wollen.
Vermittelt werden praxisnahe Ansätze und rechtliche Grundlagen, um betriebliche Veränderungen beschäftigtenorientiert mitzugestalten.
Beschäftigte beteiligen und Zukunft gestalten
Das Seminar gibt einen Überblick über folgende Themen:
- Neue Technologien mitbestimmt gestalten: Handlungsmöglichkeiten und Mitbestimmung bei technischen Einrichtungen (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG, § 75 Abs. 4 Nr. 11 und 13 LPVG BW)
- Gesund arbeiten mit KI: Auswirkungen von KI auf Arbeitsbedingungen, Leistungsdruck und Gesundheit (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 und 7 BetrVG, § 74 Abs. 1 Nr. 7 und 8 LPVG BW, KI-Verordnung / AI Act)
- Rationalisierung durch Technik: Einflussmöglichkeiten der Interessenvertretung bei Leistungsverdichtung und Beschäftigungssicherung (§ 87 BetrVG, § 92a BetrVG, § 75 Abs. 4 Nr. 14 und 15 LPVG BW)
- Transformation in der Praxis: Austausch über betriebliche Praxisbeispiele und Nutzung einer „Toolbox“ für Interessenvertretungen
- Beschäftigte aktiv einbinden: Wege zu einer wirksamen Beteiligung über Information, Sprechstunden und Betriebsversammlungen (§§ 80 Abs. 1, 39 und 43 BetrVG, §§ 52 ff. LPVG BW)
Freistellung nach § 37.6 BetrVG bzw. § 54.1 BPersVG und den analogen Regelungen im LPVG BW für Personalrät:innen und MAV
Nach dem ersten Seminartag findet die Verleihung des DGB-Mitbestimmungspreises „Gute Arbeit – ausgezeichnet“ unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Cem Özdemir mit anschließendem Empfang und Buffet statt. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung separat an!
u.a. mit Hanna Binder (stellvertretende Landesbezirksleiterin ver.di Ba-Wü), Nicolas Bauer (IG Metall Bezirksleitung Ba-Wü),
Referent:innen des IMU-Instituts Stuttgart, Ines Roth (INPUT Consulting) u.v.m.
